Aktuelle Entwicklung

 

Nach mehrjähriger intensiver Pflege durch das Weingut Hans Moser zeigten sich auf den aus Stecklingen gezogenen Rebstöcken erstmals wieder Gescheine und Weintrauben.

 

Das Wiedererlangen der Vermehrungsphase mit Traubenansatz und damit mit Kernen zur natürlichen Arterhaltung war erfolgreich. Seit 2018 ist die historische Rebsorte am Beginn ihres „Leistungsmodus“, das heißt, es wachsen immer mehr wohlschmeckende Trauben, die Jahr für Jahr zu noch physiologisch reiferen Weinen ausgebaut werden.

 

Die Weine zeigen Potenzial und entwickeln erstaunliche Finesse und Aromastruktur, gestützt durch die Mineralität vom Leithakalk. 2019 und 2020 gab es einen steilen Anstieg der Qualität der Trauben und der daraus gekelterten Weine.

 

 

 

Die Sortenzertifizierung der St. Georgener Rebe als „MATER VELTLINIS“ und dem Synonym „St. Georgener Rebe“ fand 2023 ihren erfolgreichen Abschluss.

 

Im Jahr 2022 kürte das Magazin „A la Carte“ unsere St. Georgener Rebe in der Kategorie „Spezialitäten“, Grand Cru-Verkostung „autochthone Rebsorten Österreichs“ zum Sieger.

 

Hotel- und Gastronomiebetriebe sowie Weinhändler und Vinotheken, die Mater Veltlinis anbieten, werden durch Aufkleber an der Eingangstür gekennzeichnet.

 

Derzeit gibt es für mehr als 50.000 Reben in Österreich großes Interesse. Die Auspflanzungen sind im Burgenland und der Wachau über das Kremstal, das Weinviertel bis in die Steiermark geplant und werden neue Erkenntnisse über diese alte und wiederkultivierte Rebsorte bringen.

 

Danke der Rebschule Scheiblhofer aus Andau für die tolle Unterstützung und wunderbare Zusammenarbeit!

 

www.scheiblhofer-reben.at


Damit wären wir beim Wein der St. Georgener Rebe vom Verein zur Kultivierung der St. Georgener Rebe. 

 

Der 2021er – ausgebaut im 600-l Eichenfass aus St. Georgener Eiche und im 500-l Edelstahltank ist sensationellunterwegs. Der Sortensieger in der Kategorie „Spezialitäten“ bei der Verkostung „Österreichische autochtone Rebsorten“ von Willi Balanjuk (A la Carte Magazin 4/2022) ist bereits heute eine Klasse für sich. Und damit auch eine zukunftsweisende Entwicklung der Aromen-Dynamik der St. Georgener Rebe, die mit dem 2022er (600-l Fass und 750-l Tank) auch weitere interessante Entwicklung zeigt.

 

Der 2022er wird bis mindestens Ende Sommer 2023 auf der Hefe St. Georgen – einer Selektion aus dem

Weingarten der St. Georgener Rebe vom Bundesamt für Weinbau in Eisenstadt – ausgebaut.